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10 Heilkräuter und ihre Wirkung

Heilkräuter und ihre Wirkung

Wer bei Schmerzen oder bei einer Erkrankung nicht gleich zu den klassischen Medikamenten greifen möchte, der sollte sich mit dem Thema Heilkräuter auseinandersetzen. Hier handelt es sich um eine Form der Medizin, die Menschen bereits seit Jahrhunderten erfolgreich einsetzen. Auch vieler unserer Gesundheitsprodukte basieren auf der heilenden und wohltuenden Wirkung von Heilpflanzen und pflanzlichen Ölen.

Während die Menschen früher nicht genau wussten, welche Pflanze welchen Effekt bewirkt, gibt es heute rund 500 verschiedenen Kräuter, die gezielt eingesetzt werden. Keiner Wunder also, dass immer mehr Gartenliebhaber auch einen eigenen Kräutergarten anlegen (Für mehr Informationen über Kartenkräuter, findest du hier einen interessanten Beitrag von “gartenbewaesserung.info“). Nachfolgend möchten wir Ihnen 10 wichtige Heilkräuter und ihre Wirkung vorstellen.

Thymian

Der Thymian ist nicht nur aufgrund seines feinen Geruchs bekannt, sondern kann auch als Gewürz im Essen verwendetet werden. Im Sommer zieren ihn zarte rosa Blüten, die im Garten ein tolles Bild abgeben. Auch als Tee ist er bekannt und beliebt – vor allem in Verbindung mit anderen Kräutern.

Der Thymian kann entweder als Tee oder in Form eines Sudes getrunken werden. Besonders wirksam ist er im Bereich der Atemwege und im Bereich der Schmerzstillung bzw. bei der Hemmung von Entzündungen. Zudem wird die Pflanze auch zur Herstellung von Thymianbalsam verwendet.

Er wirkt desinfizierend, fördert den Eisprung, wirkt krampflösend und treibt den Schweißt. Zudem ist Thymian bekannt davor, dass er Bakterien abtötet und dadurch die Wundheilung fördert.

Rosmarin

Der Rosmarin stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird inzwischen auch in deutschen Gärten oder auf kleinen Plantagen angebaut. Gartenbesitzer wissen dieses Kraut auch als Zierpflanze zu schätzen, die optisch besonders gut in den Kräutergarten passt oder mit Ziersteine kombiniert werden kann.

Rosmarin wird vor allem in der Küche verwendet, findet aber auch bei verschiedenen Bädern Anwendung.

Er wirkt anregend sowie entzündungshemmend. Auf den Verdauungstrakt sowie auf den Magen hat er ebenfalls eine beruhigend sowie heilende Wirkung. So kann er zum Beispiel gegen eine akute Appetitlosigkeit sowie gegen Durchfall und Blähungen eingesetzt werden. Bei Haarausfall, Kopfschmerzen und Atembeschwerden wird er ebenfalls entweder als Sud, als Tee oder pur eingenommen. Als Rosmarinöl kann es mit einem Aromadiffuser für eine Aromatherapie verwendet werden.

Salbei

Auch die Salbeipflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und gilt als extrem anspruchslos, wenn es um den Anbau und die Pflege im heimischen Garten geht. Sie wächst schnell und ist sehr robust. Manchmal entwickelt sie sich sogar so stark, dass sie eine große Fläche von mehreren Metern abdeckt.

Die große Stärke von Salbei liegt im Bereich der desinfizierenden und wundheilenden Wirkung. Deshalb wird sie gerne in Form von Bonbons oder als Tee gegen Halsschmerzen und sämtliche Entzündungen der Atemwege eingesetzt.

Generell wirkt Salbei gegen Blähungen, gegen Bronchitis und gegen jegliche Ekzeme der Haut. Sie ist damit sehr vielseitig einsetzbar. Auch gegen Haarausfall und gegen geschwollene, juckende Stiche von Insekten kann Salbei helfen. Wer die Pflanze als Tee regelmäßig einnimmt, beugt Mundgeruch vor und fördert die Gesundheit der Schleimhäute.

Pfefferminze

Diese Pflanze wächst im deutschen Klima schnell und unkompliziert. Daher ist Pfefferminze auch in wilder Form nahe Wäldern oder Feldern stark verbreitet.

Eingesetzt wird Pfefferminze in erster Linie in Form von Tees und in Salben oder als Öl.

Dieses Kraut wirkt antibakteriell, krampflösend und keimtötend. Zudem kann der Tee gegen Blähungen, Brechreiz und gegen Grippe helfen. Wer Probleme mit dem Magen hat, kann ebenfalls auf Pfefferminze zurückgreifen.

Johanniskraut

Das Johanniskraut ist gerade ein Europa sehr bekannt. Es handelt sich um eine sogenannte Mittsommerpflanze, die unkompliziert in der Aufzucht und Pflege ist. Während der Sommersonnenwenden öffnen sich die gelben Blüten und die Schönheit dieses Krautes wird sichtbar.

Gerade im Bereich Depression, Angstzustände und Winterdepression wird das Johanniskraut häufig eingesetzt. Dieses Kraut kann in Tablettenform eingenommen beruhigend sowie aufheiternd wirken.

Das Johanniskraut wirkt abschwellend, harntreibend, hemmt Entzündungen und löst den Schleim bei einer akuten Erkältung oder Grippe. Zudem wirkt es schmerzstillend und kann sowohl bei Erkrankungen der Atemwege als auch bei Problemen aus dem Bereich der Frauenheilkunde angewendet werden.

Petersilie

Petersilie ist vor allem aus der traditionell deutschen Küche bekannt. Kein Wunder, dass es auch in vielen Kräutergärten heimisch ist. Die Pflanze hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, riecht gut und schmeckt toll in Kombination mit vielen Speisen.

Besonders im Bereich der Frauenheilkunde und bei Problemen mit der Niere und der Blase wird Petersilie als Sud, Tee oder roh angewendet.

Petersilie wirkt des Weiteren krampflösend, schleimlösend und harntreibend. Es wirkt gegen Appetitlosigkeit und gegen Blasensteine, Bluthochdruck, Insektenstiche und Müdigkeit kann damit ebenfalls erfolgreich entgegengewirkt werden.

Koriander

Hier handelt es sich um eine Pflanze aus dem Mittelmeergebiet. Der Koriander ist vom Aufbau und der Abstammung her verwandt mit Fenchel und Anis. Er hat die gleiche positive Wirkung auf die Bereiche Verdauung und Appetit.

Aus Koriander wird nicht nur feines Gewürz, sondern auch Tee hergestellt, welcher gegen sämtliche Verdauungsbeschwerden sowie insbesondere gegen Blähungen hilft. Außerdem kann er als Tinktur sowie im Honig verwendet werden.

Koriander wirkt in getrockneter oder frischer Form krampflösend, verdauungsfördernd, fungizid und antibakteriell.

Bärlauch

Riecht es nahe einem Feld oder im Wald nach Knoblauch, handelt es sich wahrscheinlich um Bärlauch. Dieser ist in seiner wilden Form sehr verbreitet in Europa und breitet sich von ganz allein schnell aus.

Zum einen kann der Bärlauch in verschiedenen Speisen wie Pesto oder Kräuterquark gegeben werden und zum anderen wird er als getrocknetes Kraut eingenommen.

Der Bärlauch wirkt tonisierend, schleimlösend, harntreibend und fördert die Durchblutung. Des Weiteren kann er zu antibiotischen Zwecken eingesetzt werden, senkt der Cholesterinspiegel und wirkt anregend. Manchmal kommt er auch gegen Asthma, Bluthochdruck und Bronchitis zum Einsatz.

Melisse

Hier handelt es sich um eine Pflanze, die ursprünglich aus dem Süden Europas stammt, aufgrund der zunehmend milden Therapeuten jedoch auch in Mitteleuropa heimisch wird. Ihre heilende Wirkung ist bereits seit dem Mittelalter bekannt.

Besonders häufig wird die Melisse in Form von Tinkturen oder Tees sowie in Form von Pulver gegen Erkrankungen des Nervensystems eingesetzt. Sowohl Schlafstörungen als auch innere Unruhe und Reizbarkeit werden erfolgreich mit Melisse behandelt – häufig in Kombination mit anderen Heilpflanzen.

Die Melisse wirkt aufmunternd, virushemmend und schmerzstillend. Zudem ist sie als entspannende, krampflösende und kühlende Pflanze bekannt. Eingesetzt wird sie außerdem gegen verschiedene Geschwüre, gegen Fieber und sogar gegen Kopfschmerzen. Wer eine Lippen-Herpes hat, kann sich eine Tinktur daraus herstellen und diesen regelmäßig beträufeln.

Brennnessel

Vor allem als Kind kam fast jeder schon einmal mit der Brennnessel in Berührung und kennt sicherlich den brennenden, juckenden Schmerz, den sie auf der Haut auslöst. Doch die Brennnessel ist bereits seit Jahrhunderten als effektive Heilpflanze bekannt. Sie wächst sowohl in Mittel als auch in Südeuropa von März bis August. Die Brennnessel breitet sich schnell aus.

Generell kann die Brennnessel in allen Bereichen angewendet werden, bei denen Magen. Darm oder andere Teile des Verdauungstrakts beruhigt werden sollen. Sie kann zum Beispiel als Sud oder Tee eingenommen werden. Gegen Frühjahrsmüdigkeit, gegen Beschwerden während der Menstruation und gegen Schuppen wirkt sie.

Diese Pflanze wirkt blutstillend, blutreinigend, fördert den Haarwuchs und fördert einen gesunden Stoffwechsel.

Fazit

Inzwischen gibt es sehr viele Heilkräuter, die entweder einzeln oder in Kombination mit anderen Heilpflanzen gegen diverse Leiden helfen können. Bei akuten und langanhaltenden Schmerzen sollte jedoch unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

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