Oft kommt schon in den ersten Lebenswochen eines Babys der erste Schnupfen. Das Immunsystem des jungen Körpers muss sich erst aufbauen, wodurch ein erster Babyschnupfen schon beim ersten Kontakt mit Erkältungsviren ausbrechen kann. Das Problem bei Säuglingen ist, dass sie nicht ausschnauben können. Mit einem Taschentuch ist Babys also nicht geholfen. Da auch die Mundatmung bei Säuglingen noch nicht so wie bei Erwachsenen funktioniert, ist Schnupfen für das Baby besonders beim Trinken und Schlafen lästig. Babys atmen durch die Nase, können nicht ausschnauben und liegen meistens flach, weshalb die Kleinen besonders an einem Babyschnupfen leiden.

Um das Problem dennoch schnell in den Griff zu bekommen, erklären wir in diesem Beitrag die effektivsten natürlichen Mittel bei Babyschnupfen.

Was hilft bei Babyschnupfen?

Normalerweise verläuft eine Erkältung auch bei Babys harmlos und klingt schnell wieder ab. Wenn sich aber Babyschnupfen entwickelt, kann das die Atemwege verstopfen und so einen Infekt auslösen. Bei Kleinkindern sind die Verbindungen zwischen Mittelohr, Nasenrachenraum und Ohrtrompete eng und kurz. Deshalb kann sich bei Babys schnell eine Mittelohrentzündung entwickeln. Um solchen Komplikationen vorzubeugen, muss die Nase des Babys schnell befreit werden. Dazu gibt es diese natürlichen Methoden und Hausmittel, mit denen sich schnelle Ergebnisse erzielen lassen:

Engelwurzbalsam

Engelwurzbalsam ist eine natürliche Salbe, die äußerlich auf die Nasenflügel aufgetragen wird. Die enthaltene Angelikawurzel (Engelwurz) hilft, festsitzenden Babyschnupfen zu lösen, während Majoran und Thymian antibakteriell und antiviral wirken.
Engelwurzbalsam von Casida setzt auf sanfte und natürliche Inhaltsstoffe, sodass die Anwendung bestens für empfindliche Schnupfnasen geeignet ist. Der Balsam enthält rein pflanzliche Öle aus biologischem Anbau und beinhaltet keine chemischen Zusätze.  Im Engelwurzbalsam von Casida sind außerdem Lanolin, Johanniskraut & Bienenwachs zur Pflege kleiner Schnupfnasen  enthalten.

Kochsalzlösung

Eine Spülung mit Kochsalzlösung ist vor allem bei jungen Säuglingen ausgesprochen hilfreich. Die Kochsalzlösung kann das Sekret verflüssigen und dabei helfen, dass es abfließt. Außerdem werden die ausgetrockneten Schleimhäute befeuchtet.

 

Kochsalzlösungen sind in der Apotheke in Fläschchen mit Dosierpipette oder in Einmalpipetten erhältlich. Kochsalzlösung kann auch ganz einfach selbst hergestellt werden. Dazu einen Liter Wasser abkochen und 9 Gramm Kochsalz auflösen. Vorsicht aber bei den Zutaten, denn diese müssen genau abgewogen werden.

 

Die Kochsalzlösung wird angewendet, indem dem Baby im Liegen 2-3 Tropfen in beide Nasenlöcher verabreicht werden. Eine andere Möglichkeit ist eine Nasendusche mit einer Einmalspritze, mit der 2 ml Kochsalzlösung in jedes Nasenloch gegeben werden. Dabei am besten den Kopf des Babys ganz leicht und vorsichtig anheben.

Muttermilch

Muttermilch enthält Abwehrstoffe, die auch bei Babyschnupfen helfen können. Gleich mehrere antientzündliche Substanzen der Milch bekämpfen die Krankheitserreger und sorgen dafür, dass die Nasenschleimhäute des Babys abschwellen. Dazu die Muttermilch einfach mit einer Pipette oder Spritze in das Näschen träufeln.

Nasensauger

Wenn Sie bemerken, das zähes Sekret die Nasenatmung Ihres Babys schwerer gestaltet, sollten Sie den Schleim selbst mit einem kleinen Nasensauger herausziehen. Der Nasensauger für Babys zieht das Sekret mit leichtem Unterdruck heraus. Allerdings ist diese Methode bei Ärzten umstritten, da eine Falschanwendung zu Schäden führen könnte. Außerdem funktioniert die Methode bei einer angeschwollenen Schleimhaut nicht.

Weitere Methoden

Hilfreich bei jeder Erkältung und ähnlichen Beschwerden auch bei Babys sind: frische Luft, ausreichend trinken, Dampfinhalationen, für genügend Luftfeuchtigkeit im Raum sorgen z.B. mit Luftbefeuchtern oder Aromadiffusern, den Kopf im Schlaf hochlegen und viel Ruhe.

Wann muss ich mit meinem Baby zum Arzt?

Wenn das Baby unter 3 Monate alt ist, ist ein Besuch beim Arzt auch bei Babyschnupfen ratsam. Ältere Babys und Kleinkinder dagegen müssen nicht zum Arzt, solange sie genug trinken und kein Fieber haben. Zusätzliche Beschwerden wie starke Atemprobleme oder Fieber sollten unbedingt beim Arzt abgeklärt werden.

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