Komedogen und nicht komedogen – Begriffserklärung und Produkte

In der Beauty-Welt wird immer wieder die Bezeichnung “komedogen” erwähnt. Vor allem Beauty-Gurus verwenden diesen Begriff oft in ihren Empfehlungen. Doch was bedeuten überhaupt die Bezeichnungen “komedogen” und “nicht komedogen“? Wenn du dich mit Hautpflege beschäftigt, solltest du dich unbedingt mit diesen Begriffen auseinandersetzen. Wir haben die wichtigsten Informationen zu diesem Thema für dich zusammengefasst und zeigen dir, wie du die richtigen Hautpflegeprodukte findest.

Was bedeutet „komedogen“?

Vielleicht hast du schon gemerkt, dass der Begriff „komedogen“ etwas mit Akne und allgemein unreiner Haut zu tun hat. Viele Hersteller werben auf ihren Hautpflegeprodukten deshalb mit den Worten „nicht komedogen“. Was sie damit sagen wollen ist, dass ihre Produkte keine Poren verstopfen und damit weder Mitesser noch Pickel verursachen.
Die Bezeichnung „komedogen“ ist nämlich vom Fachbegriff für Mitesser „Komedo“ abgeleitet. Diese werden durch verstopfte Talgdrüsen und dem darin angestauten Hauttalg verursacht. Wenn es zu einer Entzündung der Mitesser kommt, dann entstehen Pickel.

Komedogen oder nicht komedogen?

Komedogene Produkte sind so reichhaltig, dass sie einen Film auf die Haut legen und damit die Drüsen verstopfen können. Eine fetthaltige Creme sowie Öle mit einem hohem Komedogenitätsgrad wie das Weizenkeimöl von Casida sind komedogen, aber dennoch nicht unbedingt schlecht für die Haut. Ganz im Gegenteil – sie halten die Feuchtigkeit in der Haut und eignen sich daher ausgezeichnet zur Pflege trockener sowie reifer Haut.
Menschen mit einer öligen Haut sowie diejenigen, deren Haut empfindlich auf Störungen reagiert, sollten lieber keine komedogenen Produkte benutzen. Ansonsten könnten Mitesser oder Pickel entstehen. Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Nicht komedogene Produkte sind keine Hilfe bei der Behandlung von entzündeten Pickeln. Diese enthalten meist keine antibakteriellen Wirkstoffe, die für die Behandlung von Hautunreinheiten notwendig sind.

Welche Stoffe sind komedogen?

Wenn du unter öliger Haut und Unreinheiten leidest, solltest du zu viele Fette oder Öle in der Hautpflege vermeiden, denn diese sind meist komedogen. Allerdings darfst du nicht alles glauben, was auf den Produktverpackungen steht. Die Bezeichnung „komedogen“ ist nämlich nicht geschützt. Da die Hersteller nicht selten leichtfertig mit solchen Bezeichnungen umgehen, musst du immer genau auf die Inhaltsstoffe achten.
Zu komedogenen Stoffen gehören beispielsweise Mineralöle wie Silikone, Vaseline oder Paraffin, die auch bei Menschen mit normalerweise reiner Haut Mitesser verursachen können. Vorsicht ist auch bei Mineralölrückständen wie beispielsweise aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) geboten.
Doch nicht nur industriell hergestellte Stoffe sind komedogen. Natürliche Inhaltsstoffe wie tierische Fette, aber auch pflanzliche Fette und Öle können ebenso die Poren verstopfen. Zu diesen gehören unter anderem Lanolin, Palmöl, Kokosöl, Maiskeimöl, Kakaobutter, Erdnussöl und Olivenöl.

Wie finde ich nicht komedogene Produkte?

Fettige und zu Akne neigende Haut sollte mit nicht komedogenen Produkten gepflegt werden. Trotzdem musst du bei deiner Pflege nicht auf Öle verzichten. Einige Öle sind nämlich nicht komedogen, d.h. sie verkleben die Poren nicht. Zu diesen Ölen gehören beispielsweise Mandelöl, Wildrosenöl, Arganöl oder Jojobaöl. Wir empfehlen dir besonders das Casida Mandelöl und Wildrosenöl, die sich als ausgezeichnete Pflegeöle für sehr empfindliche Haut gezeigt haben. Die Produkte von Casida enthalten keine schädlichen Zusatzstoffe und können dennoch tiefer in die Hautschichten eindringen, ohne dabei die Poren zu verstopfen und Hautunreinheiten zu verursachen.

Hier gelangst du zu unserem Beauty Guide um herauszufinden welche Beautyroutine zu deinem Hauttyp passt.

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