Wie erkenne ich schuppige Haut?

Bei einer schuppigen Haut finden sich auf der Hautoberfläche sichtbare Hautschuppen, die sich leicht lösen. Eine Hautschuppe besteht aus einer Aggregation von abgestorbenen Corneozyten. Corneozyten bezeichnen Keratin bildende Hornzellen.

Der Erneuerungsprozess der Haut durch Absterben und Neubildung von Hautzellen findet ständig statt. Meist ist dieser Prozess jedoch unsichtbar. In Erscheinung tritt eine Hautschuppe erst bei einer zusammenhängenden Gruppe ab 500 kleineren Schuppen. So deutet eine schuppige Haut immer auf ungünstige Schutzbedingungen für die Haut hin.

Eine schuppige Haut entsteht durch die Störung ihrer Schutzschicht. Diese gewährleistet das Gleichgewicht zwischen Absterben alter und Bildung neuer Hautzellen. Die Schutzschicht besteht aus Fett und Feuchtigkeit. Wird der Fettfilm entfernt und trocknet die Haut aus, kommt es zum verstärkten Absterben der Hautzellen mit Schuppenbildung.

Ursachen für schuppige Haut

Die Ursachen für die Entfernung der Hautschutzschicht sind vielfältig. So trocknet beispielsweise Kälte und Hitze die Haut sehr stark aus. Bei Kälte ziehen sich beispielsweise die Blutgefäße zusammen, wobei die Talgdrüsen der Haut nicht mehr optimal versorgt werden, sodass ihre Rückfettung darunter leidet. Hitze trocknet die Haut schnell aus. Ungeeignete Körperlotionen, Seifen oder Shampoos können sie stark entfetten.
Allerdings ist eine schuppige Haut manchmal auch krankheitsbedingt. Die Schuppenbildung wird nämlich durch Pilzinfektionen, eine allergische Kontaktdermatitis, genetische Ursachen und autoimmunologische Erkrankungen gefördert. Auch einige Mangelzustände bei systemischen Erkrankungen verursachen oft auch Hautprobleme. Bekannte Ursachen für schuppige Haut sind beispielsweise auch die Neurodermitis und die autoimmunologisch bedingte Schuppenflechte.

Die Pflegeroutine bei schuppiger Haut

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1. Reinigen & abschminken

Gesichtsreinigung ist der wichtigste Schritt Ihres täglichen Pflegerituals bei schuppiger Haut. Eine saubere Haut ist die Grundlage für ein strahlendes und gepflegtes Aussehen. Morgens und abends sprühen Sie das Reinigungsprodukt auf ein Wattepad und streichen Sie sanft von Mitte nach Außen über das Gesicht – dann Wattepad drehen und noch einmal wiederholen. Vergessen Sie dabei den Hals nicht! Nicht abwaschen!

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2. Feuchtigkeit

Als Tagespflege empfehlen wir das Hyaluron Serum für die schuppige Haut. Es erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut spürbar und macht sie geschmeidiger und elastischer. Das Serum bildet die perfekte Grundlage für das nachfolgende Vitamin E Öl. 3 Tropfen auf das gesamte Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen.

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3. Glätten

Interessanterweise enthält kein anderes Öl so viel Vitamin E wie Weizenkeimöl. Und genau das macht es zu einem wahren Wundermittel bei schuppiger Haut. Weizenkeimöl bekämpft Falten und Schuppen! Am Morgen nach dem Hyaluron Serum, 2 Tropfen Vitamin E Öl in die Hände geben und gleichmäßig auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen. Die Haut fühlt sich glatter und weicher an.

Extratipp: Kuranwendung am Abend 2-3x wöchentlich

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Am Abend empfehlen wir 1x pro Woche das Retinol Serum. Zuerst Schutzkappe abziehen und mindestens 2x pumpen und dann  verwöhnen Sie Ihre schuppige Haut mit einer Verjüngungskur und massieren Sie einige Tropfen des Serums mit kleinen kreisenden Bewegungen ein. Besonders Linien und Fältchen unter den Augen und den Hals, Dekolleté nicht vergessen.

Wir empfehlen, abends 1x pro Woche, die Retinol Creme, denn sie fördert die Regeneration und Erneuerung der Hautzellen und die körpereigene Collagensynthese. Hyaluron erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und polstert Fältchen von innen heraus auf. Nutzen Sie die Regenerationsphase Ihrer Haut bei Nacht und erwachen Sie am Morgen mit strahlender, genährter und gefestigter Haut. Tragen Sie am Abend eine erbsengroße Menge Retinol Creme  nach dem Retinol Serum auf Gesicht, Hals und Dekolleté auf.

Kokosöl flüssig Haut und Haare

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Zunächst einmal versorgt Kokosöl mit seinem Komplex aus Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien die schuppige Haut mit allen Nährstoffen, die diese benötigt, um möglichst lange glatt und schön zu bleiben. Außerdem versorgt Kokosöl die Haut mit wichtiger Feuchtigkeit – ebenfalls ein Faktor, der die bestehende Schuppenbildung mildert und das Auftreten neuer Schuppen aufhalten kann. Um schuppige Haut mit Kokosöl zu behandeln, massiert man eine kleine, etwa haselnussgroße Menge davon in die betroffene Hautpartie ein, am besten mehrmals pro Woche über Nacht. Die Wirkung wird sich sehr schnell nach der Anwendung zeigen.

Schuppige Haut ist unangenehm

Wenn sich die Haut pellt, ist das besonders im Gesicht lästig. Schuppige Haut kann aber auch am Körper unangenehm sein. Schuppen entstehen, wenn das Absterben alter Hautzellen und die Bildung neuer Zellen nicht mehr richtig läuft. Doch was lässt sich gegen schuppige Haut tun? Das erfährst du im Folgenden.

Was tun gegen schuppige Haut?


Die Ursache für schuppige Haut könnte die Abwesenheit von Feuchtigkeit sein. In diesem Fall sind Hautpflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Urea oder Aloe Vera die Rettung. Solche Gesichtscremes und andere Pflegeprodukte helfen der Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern.

Wenn du Gesichtsöle magst, kannst du als Unterstützung der Bildung der Hautschutzbarriere beispielsweise Argan-Öl, Macadamia oder Kokosöl verwenden. Doch kein Öl eignet sich so gut für schuppige Haut wie Vitamin E-Öl. Du kannst es mit einem Hyaluron-Serum mischen und so deiner Haut im Kampf gegen Schuppen und Falten helfen.

Richtige Reinigung von schuppiger Haut

Zuviel oder die falsche Reinigung könnte ebenfalls zur schuppigen Haut führen, da so der Haut Feuchtigkeit und Fette entzogen werden. Alkoholhaltige Formulierungen sind bei schuppiger Haut nicht zu empfehlen. Stattdessen besser sanfte Waschlotionen und Mizellenwasser benutzen. Wenn du schuppige Haut am Körper hast, vermeide häufiges Duschen und vor allem das Baden.

Parfümierte Pflegeprodukte mit austrocknenden Wirkstoffen können die Haut zusätzlich reizen und zu schuppiger Haut führen. Achte deshalb bei der Auswahl darauf, dass die Pflegeprodukte für schuppige Haut natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Da schuppige Haut nicht intakt ist, sollte sie durch mechanische Peelings nicht zusätzlich gereizt werden. Statt einem Peeling mit groben Partikeln solltest du beispielsweise ein Enzympeeling wählen, dass deine Haut auf eine sanfte Weise von Schuppen befreit. Die Schüppchen werden nämlich durch die Enzyme von der Haut gelöst, ohne sie zu beanspruchen.

Extrem trockene Hautpartien kannst du mit einer entsprechenden Maske ein- bis zweimal wöchentlich pflegen.