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Long Covid – Was hilft? Effekte von Kurkuma und Vitamin D

Long Covid - was hilft? Nutzen natürlicher Wirkstoffe aus Kurkuma und Grüntee

Viele Menschen fragen sich, wie man nach einer Virus-Erkrankung, insbesondere nach einer Erkrankung mit dem tückischen Corona-Virus COVID-19, die Genesung und Regeneration unterstützen kann. Die Forschungen zu Long Covid Therapien und Medikamenten laufen auf Hochtouren.

Hat man eine Krankheit überstanden, kann man sich glücklich schätzen. Was aber, wenn man einfach nicht wieder zur alten Kraft zurückfindet, wenn Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen und eingeschränkte Leistungsfähigkeit trotz aller Bemühungen bleiben? Wir geben im Folgenden einen Überblick über natürliche Wirkstoffe, die die Genesung und Regeneration unterstützen können.

Forscher der Microbiology Society entdeckten im Laborversuch mit speziellen Erregern, dass Curcumin – ein Bestandteil des natürlichen Kurkumas – in höheren Konzentrationen einen positiven Einfluss auf die Viruslast haben kann*. Dieser Effekt basiert nach ersten Annahmen auf zwei verschiedenen Ansätzen. Einerseits scheint Curcumin an die Hülle des Virus andocken zu können und den Erreger so in seiner Aktivität zu hindern. Andererseits deuten erste Ergebnisse darauf hin, dass der Wirkstoff des Kurkumas den Stoffwechsel der Zellen derart beeinflusst, dass es den Viren erschwert wird, in die Zelle einzudringen. Inwieweit diese Erkenntnisse auf andere Viren übertragen werden können, bleibt noch zu prüfen.

Was ist bei der Einnahme von Kurkuma zu beachten?

Damit der Inhaltsstoff Curcumin gut aufgenommen werden kann, solltest Du Kurkuma mit Piperin aus schwarzem Pfeffer einnehmen. Diese Kombination verbessert die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe.

Wo finde ich ein geeignetes Nahrungsergänzungsmittel mit Curcumin?

Natürlich in der Apotheke! Um eine gleichbleibend hohe Konzentration der Inhaltsstoffe zu gewährleisten, sollte man Kapseln oder Tabletten in Apothekenqualität bevorzugen. Die Kurkuma Kapseln mit schwarzem Pfeffer von Casida sind unter Angabe der Bestellnummer (PZN) 16671995 in jeder Apotheke erhältlich.

Long Covid und Vitamin D3

Wenn auch die Studien im Hinblick auf den Nutzen von Vitamin D3 bei COVID-19 keine einheitlichen Ergebnisse liefern, so kann man davon ausgehen, dass ein Mangel an Vitamin D3 das Risiko für eine Corona-Erkrankung erhöht. Untersuchungen haben gezeigt, dass COVID-19-Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf häufiger an einem Vitamin D3-Mangel litten als Erkrankte mit einem milderen Verlauf. Vitamin D ist demzufolge kein pauschales Therapeutikum, einen Mangel an Vitamin D3 solltest Du jedoch dringend vermeiden.

Worauf solltest Du bei der Einnahme von Vitamin D3 achten?

Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin und sollte deshalb immer mit etwas Fett oder in öliger Lösung eingenommen werden. Für eine optimale Wirkung kombinierst Du die Einnahme von Vitamin D3 mit Vitamin K2. Entweder in individueller Dosierung als einzelne Präparate für Vitamin D3 5000 I.E. (PZN 16672032) und Vitamin K2 (PZN 16672049) oder ganz einfach als Kombi-Präparat Vitamin D3+K2 Tropfen (PZN 16672026).

Natürliche Unterstützung & Stärkung nach Corona und bei Long Covid

Es gibt weitere pflanzliche Abwehrwaffen gegen Viren. So sollen Catechine aus grünem Tee antivirale Effekte haben. Das im Grüntee vorkommende Antioxidans Epigallocatechingallat (EGCG) hat in Studien beachtenswerte Effekte gezeigt. Allerdings müsstest Du ziemlich viel grünen Tee trinken, um eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Etwas einfacher hast Du es mit den DTX Bitter Kapseln von Casida (PZN 17175086). Mit nur einer Kapsel täglich unterstützt Du den Körper und insbesondere das Immunsystem mit Grüntee-Extrakt, dem Bitterstoff Löwenzahnwurzel sowie Flohsamenschalen und Leinsamenpulver.

Auch die Wirkung von Knoblauch wurde wissenschaftlich untersucht. Studien vietnamesischer und iranischer Universitäten lassen den Schluss zu, dass Bestandteile des Knoblauchs Viren ähnlich bekämpfen können wie Curcumin, indem sie das Eindringen in die Zellen erschweren und die Vervielfältigung des Virus behindern.**

Vergleichbare Effekte auf das Immunsystem sollen Küchenzwiebeln, Lauch und Schalotten haben. Auch Gewürze wie Rosmarin, Thymian und Ingwer und natürlich die traditionell angewendeten Beeren wie schwarzer Holunder und schwarze Johannisbeeren lassen eine antivirale Wirkung erwarten.

Vergiss nicht die basics: eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit einer ausreichenden Trinkmenge, Bewegung an der frischen Luft, Schlaf und eine optimistische Grundeinstellung stärken Dich und Dein Immunsystem – für all die Herausforderungen, die unser Leben mit sich bringt.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Quellen:

*Yaoming Li, Jing Wang​, Yinchuan Liu, Xiang Luo, u.a.: „Antiviral and virucidal effects of curcumin on transmissible gastroenteritis virus in vitro“ in: Journal of General Virology, 2020, microbiologyresearch.org

** Mehrbod P, Amini E, Tavassoti-Kheiri M. „Antiviral activity of garlic extract on Influenza virus.“ Iran J Virol. 2009; 3 (1) :19-23 URL: http://journal.isv.org.ir/article-1-205-fa.html

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