Ab Aschermittwoch entscheiden sich viele Menschen dazu, weniger zu essen oder auf Alkohol zu verzichten. Fasten ist das Wort, von dem wir so oft hören. Doch nicht nur nach Karneval verzichten viele Personen. Du kannst auch zwischendurch fasten und eine Kur absolvieren. Mit Fasten kannst du den Geist stärken, die innere Stärke auf ein neues Niveau heben und die Lasten des ohnehin schon stressigen Alltags loswerden. Doch was ist Fasten eigentlich, was passiert im Körper und welche Arten des Fastens gibt es? In unserem Blogbeitrag erklären wir dir umfassend, was es zum Fasten zu wissen gibt und welche Vorteile dadurch entstehen. Zudem geben wir dir hilfreiche Tipps mit an die Hand, mit denen du das Fasten erfolgreich durchstehst.

Fasten – Definition und Beschreibung

Das Wort Fasten beschreibt den Verzicht auf bestimmte Dinge. Vorwiegend gemeint ist damit beispielsweise Alkohol oder das Reduzieren von fester Nahrung. Beim Fasten kommt es zum bewussten Entziehen. Häufig spricht man auch vom Heilfasten. Der Grund des Fastens ist der Wunsch nach einem allgemein besseren Wohlbefinden. Aber auch die Verbesserung der Gesundheit ist ein Aspekt, aus dem du dich für das Fasten entscheiden kannst. Fasten gibt es seit vielen Jahrhunderten. Die Entschlackung und das Auftanken des Körpers gibt es ohne ärztliche Begleitung, aber auch Möglichkeiten mit Betreuung durch einen Arzt oder Heilpraktiker haben sich mit der Zeit etabliert. Bei sämtlichen Arten gibt es Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Entscheidest du dich für das Fasten, so bedarf es einiger Tage Vorbereitung. Soweit die Definition, auf die Varianten kommen wir nun ein wenig genauer zu sprechen.

Fasten – die verschiedenen Arten

Gesund verzichten, den Körper und die Seele heilen – davon ist öfter zu hören. Doch nur die wenigsten kennen sich mit dem Thema aus und haben folglich auch keinerlei Wissen über die verschiedenen Arten. Daher hilft dir unser Blogbeitrag, denn nachfolgend stellen wir dir die gängigsten Arten einmal detailliert vor.

Das Heilfasten

Beim Heilfasten steht ein Ziel klar im Vordergrund – das Entschlacken deines Körpers. Aber auch das Entdecken der Selbstheilungskräfte ist ein Aspekt, der Ziel des Heilfastens ist. Diese Art ist für viele zwar recht kompliziert, stellt jedoch eine wirkungsvolle Lösung dar. Zu Beginn steht eine gründliche Reinigung des Darms auf dem Plan. Hierfür kannst du auf Einläufe setzen, doch auch Bittersalz zum Abführen ist eine gängige Lösung.

Sobald die Reinigung des Darms abgeschlossen ist, steht im Anschluss der eigentliche Verzicht an. Hältst du dich an das Heilfasten, so trinkst du die anschließenden Tage nur Tee und Gemüsebrühe und verzichtest gänzlich auf die Zufuhr von fester Nahrung. Aber und das wird oftmals vergessen – der Körper kann sich nicht nur vom Trinken ernähren.

Du musst darauf achten, dass du ihm während des Fastens weiterhin die so wichtigen Mineralstoffe zuführst.  Das gelingt dir, indem du nicht nur Wasser trinkst, sondern auch Gemüse- oder Obstsäfte in die Ernährung integrierst. Dazu kommen Gemüsebrühen, wodurch du auch eine warme Mahlzeit erhältst.

Der positive Effekt und die Vorteile des Heilfastens haben sich mit der Zeit herumgesprochen, doch wissenschaftliche Studien gibt es bisweilen keine. Klar ist inzwischen jedoch, dass der Körper sich beim Heilfasten eigenständig reinigt. Daher ist diese Art auch so beliebt. Doch es ist nicht die einzige Variante, wie du nun erfährst.

Intervallfasten

Die zweite Methode ist das Intervallfasten und diese Art ist nicht weniger populär. Doch das Intervallfasten unterscheidet sich auch grundlegend von den anderen Methoden, denn es wird nur temporär gefastet. Beliebte Formen sind die 5:2-Methode, aber auch das 16:8 erfreut sich einer großen Beliebtheit.

Dazu gesellt sich noch das alternierende Fasten, bei dem du jeden zweiten Tag fastest. Das bedeutet aber nicht die gänzliche Vermeidung von Nahrung, denn du senkst die Aufnahme der Kalorien einfach nur auf ein Minimum. Ganz konkret bedeutet dies für Frauen, dass du nur noch 500 kcal aufnehmen darfst, bei Männern reduziert sich die Kalorienzufuhr auf 600 kcal.

Ein Blick auf die 5:2-Methode zeigt Ähnlichkeiten auf, wenngleich du hier an fünf Tagen normal essen darfst. An den anderen beiden Tagen schaut die Lage so aus, dass du lediglich 500 beziehungsweise 600 kcal aufnehmen darfst.

Etwas anders sieht das 16:8-Fasten aus, denn hier kannst du acht Stunden ganz normal essen. Klar ist aber auch, dass du bei acht Stunden eine Mahlzeit auslassen musst. Ob du am Ende das Frühstück auslässt oder auf die Mahlzeit am Abend verzichtest, das bleibt letztendlich dir überlassen.

Eine pauschale Empfehlung gibt es hier nicht, denn das Ganze ist Geschmackssache. Einige können nicht auf das Frühstück verzichten, während andere nach dem Arbeitstag ein deftiges Abendbrot benötigen. Die anschließenden 16 Stunden verzichtest du allerdings auf die Nahrungsaufnahme und darfst nur noch kalorienfreie Sachen wie Tee oder Wasser trinken. 

Nicht so ausdauernd? Wie wäre es mit dem modifizierten Fasten?

Wenn du das Fasten eher langsam angehen möchtest oder der Verzicht eher gemäßigt ausfallen soll, so eignet sich das modifizierte Fasten vermutlich eher für dich. Bei dieser Art führst du deinem Körper weiterhin eine gewisse Grundmenge an Kalorien hinzu.

Damit das Fasten erfolgreich wird, solltest du in jedem Fall auf eine ausreichende Menge an Eiweiß achten. Dies ist wichtig, da der Körper sonst körpereigenes Eiweiß abbaut. Das modifizierte Fasten zeichnet sich darüber hinaus durch den Aspekt aus, dass ein kleiner Anteil auch aus Kohlenhydraten bestehen darf.

Beim modifizierten Fasten wird die Grundmenge an Nährstoffen in der Regel über Flüssigkeit zugeführt. Die Menge entspricht dabei etwa 500 kcal, wodurch du immerhin noch mehr Energie zur Verfügung hast und leistungsfähiger bist als bei anderen Fastenarten. Welche der drei Methoden du am Ende für dich wählst, musst du aufgrund deiner Präferenzen festlegen.

Was muss ich beim Fasten beachten?

Wenn du dich für das Fasten entscheidest, so musst du so manches berücksichtigen. Dazu zählt vor allen Dingen die richtige Vorbereitung. Empfehlenswert ist beispielsweise, etwa 48 Stunden vor dem eigentlichen Beginn des Fastens die Anzahl der Kalorien zu reduzieren. Statt deftigen Gerichten solltest du ab diesem Zeitpunkt eher auf vegetarische Speisen und leichte Kost setzen.

So bringst du deinen Körper schon mal auf Trab. Ansonsten solltest du darauf achten, dass du das Fasten nicht länger als zehn Tage durchführst. Beendet wird die Kur mit dem Fastenbrechen. Das bedeutet im Endeffekt nur, dass du anschließend drei weitere Tage für einen langsamen Kostaufbau benötigst. Während dieses Zeitraums empfehlen wir dir, dich langsam an die Mahlzeiten zu gewöhnen. Plane ausreichend Zeit ein, kaue langsam und wähle vorwiegend leicht verdauliche Kost. So kannst du das Fasten optimal beginnen und erfolgreich absolvieren.

Fasten – Wie lange?

Die Frage der Länge ist eine der meist gestellten rund um das Fasten. Klar ist aber auch, dass sich diese Frage nicht pauschal beantworten lässt. Die Anzahl der Tage variiert nämlich und ist von der genutzten Variante abhängig. So kannst du beim Heilfasten beispielsweise fünf Tage auf feste Nahrung verzichten. Es gibt aber auch Heilfasten-Modelle, in der du 35 Tage lang die Aufnahme fester Nahrung vermeidest. Das Intervallfasten dagegen erfolgt meist über 16 Stunden – dafür aber langfristig. Anders beim klassischen Fasten, wo du den Körper erst darauf vorbereiten musst.

Anschließend empfiehlt sich der Verzicht auf feste Nahrung für etwa 10 Tage. Die endgültige Länge des Fastens hängt von der präferierten Variante ab.

Was passiert im Körper?

Fasten blickt auf eine lange Historie und gilt als traditionsreiche Möglichkeit, um den Körper zu entlasten. Auf Alkohol verzichten, nicht rauchen oder die so leckeren Süßigkeiten zu vermeiden – es gibt eine Vielzahl von Gründen, aus denen Menschen fasten. Inzwischen ist aber auch klar, dass Fasten oftmals neu entdeckt wird.

Nach Karneval oder spontan – während des Fastens besteht die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und sich an die Regeln des Fastens zu halten. Doch was passiert eigentlich im Körper? Anfangs wird der Körper schnell verfügbare Kohlenhydrate verbrauchen und Fettreserven abbauen, später kann zur Energiegewinnung auf Eiweiße, zum Beispiel der Muskelmasse, zurückgegriffen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Fastenzeiten nicht zu lange auszudehnen und den Körper mit notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Ansonsten zeigt sich, dass beim Fasten folgende Effekte eintreten:

  • Die Verdauung wird entlastet
  • Heilungsprozesse werden angeregt
  • Der Blutdruck normalisiert sich
  • Der Energiebedarf reduziert sich

Wichtig ist, dass du beim Fasten nur die vorgesehenen Zeiten einhältst und danach mit der normalen Kalorienzufuhr fortfährst.

Was ist erlaubt? 

Wenn du dich mit dem Fasten beschäftigst und das Ganze eine Woche lang durchziehen möchtest, so musst du auf einige Aspekte achten. Dazu zählen auch die Nahrungsmittel, die erlaubt sind und die zum Fasten gehören. Du verzichtest beim Fasten auf feste Nahrung, doch immerhin darfst du Gemüsebrühe trinken. Auch Säfte, Wasser und kalorienfreie Teesorten sind möglich und während des Fastens erlaubt.

Wie gut ist Fasten überhaupt und ist es schädlich?

Ein Blick auf die Vorteile und Risiken zeigt, dass Fasten ein wirklich komplexes Thema ist. Sicher ist, dass du beim Verzichten den Heilungsprozesse anregst und Fasten gesund istwenn du es richtig angehst. Was die Vorteile angeht, so handelt es sich beim Verzicht um eine erprobte Entlastung. Es kostet dich nichts, du kurbelst Deinen Stoffwechsel an, unterstützt die Entgiftung und Ausleitung und fokussierst Deine Gedanken.

Es gibt auch Nachteile. Zwar ist es bei richtiger Ausführung nicht schädlich, doch eine zu lange Fastenzeit kann gefährlich werden. Zudem ist Fasten nicht für jeden in den Alltag einbaubar. Daher solltest du genau abwägen, ob du das Fasten wirklich in Betracht ziehen möchtest.

Casida Basen- und Natronpulver – beim Fasten leicht zu integrieren

Wenn du dich für das Fasten entschieden hast, gratulieren wir dir hierzu ganz herzlich. Damit der temporäre Verzicht aber auch ein Erfolg wird, solltest du mit Nahrungsergänzungsmitteln arbeiten. So kannst du dem Körper die wichtigen Mineralien geben und gewährleisten, dass du nicht müde oder erschöpft bist.

Basenfasten Natron Basenpulver

Empfehlenswert ist beispielsweise das Basenpulver. Die Zufuhr sorgt für einen harmonischen Mineralstoff-Haushalt und versorgt deinen Körper mit wichtigen basischen Mineralien. Alternativ ist das Natron Vitalpulver für eine verträgliche Entsäuerung empfehlenswert. So kannst du einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt unterstützen.

Mit diesen beiden Produkten kannst du das Fasten noch erfolgreicher gestalten.

Fazit 

Letztendlich ist das Fazit zum Fasten äußerst positiv. Mit dem temporären Verzicht bekommst du die Gelegenheit, den Körper zu entgiften und deine innere Mitte zu entdecken. Damit du während des Fastens nicht in eine Krise gerätst oder die Gelüste deinen Erfolg gefährden, haben wir dir zum Abschluss noch einige wichtige Tipps zusammengetragen:

  • Beim Fasten handelt es sich um den bewussten Verzicht, es ist aber keineswegs eine Diät.
  • Ehe du mit dem eigentlichen Fasten beginnst, solltest du den Körper darauf vorbereiten. Nimm dir zwei oder drei Tage Zeit, reduziere die Kalorienzufuhr und konsultiere am besten vorab einen Arzt.
  • Suche dir einen Begleiter. Gemeinsam seid ihr stark und das Fasten wird so eher ein Erfolg.
  • Es ist enorm wichtig, dass du beim Fasten ausreichend trinkst.
  • Gönne dir während des Fastens eine Massage und tue deinem Körper etwas Gutes.
  • Beim Entgiften friert der Körper und daher ist es empfehlenswert, die Getränke mit feurigen Gewürzen zu mischen.

Einen Kommentar hinterlassen

Qualität aus der Apotheke - Gratis Versand ab 30€