Schwanger im Sommer – So kommen Sie gut durch die heißen Tage

Die hohen Temperaturen dieser Tage machen vielen Menschen zu schaffen. Besonders anstrengend ist diese Hitze für schwangere Frauen. Mit unseren Tipps kommen Sie gut durch die heiße Zeit.

1. Wasser – ausreichend Trinken für Ihr Wohlbefinden

Wasser ist lebensnotwendig! Der Körper benötigt Wasser für alle Stoffwechselprozesse. Gerade bei Schwangeren läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren. Die empfohlene Trinkmenge von 1,5 bis 2 Litern Wasser pro Tag kann sich durch Schwitzen beachtlich erhöhen. Treten Durst, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Krämpfe und trockene Schleimhäute auf, färbt sich der Urin dunkel oder wird Ihnen schwindelig, fehlt bereits eine größere Menge Flüssigkeit im Körper.
Ein kleiner Test der Mediziner bringt Klarheit: kneift man die Haut auf dem Handrücken zusammen und bildet sich eine sogenannte „stehende Hautfalte“, die sich auch nach dem Loslassen nicht sofort wieder legt, ist das ein Zeichen für eine Exsikkose, zu deutsch: Austrocknung.

Risiko Infektionen und Thrombosen

Lassen Sie es nicht zu einem Flüssigkeitsmangel kommen.  Aufgrund der trockenen Schleimhäute ist die lokale Abwehrgeschwächt. Erreger haben leichtes Spiel und das Risiko für Infektionen steigt. Leicht können sich hierauf Infektionen der Atemwege oder Harnwegsinfekte entwickeln. Da man in der Schwangerschaft Medikamenteneinnahmen möglichst vermeiden möchte, ist eine Vorbeugung dringend anzuraten.

Unser Tipp:
Trinken Sie Wasser pur oder aufgepeppt mit ein paar Kräutern wie Basilikum, Salbei oder Zitronenmelisse. Diese Kräuter sind ein interessantes Geschmackserlebnis, so dass man gern etwas mehr trinkt. Ein weiterer interessanter Effekt: diese Kräuter kühlen – die Hitze lässt sich besser ertragen.

Während einer Schwangerschaft ist das Thromboserisiko um das Zehnfache erhöht. Der Körper aktiviert besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel das Blutgerinnungssystem intensiv, damit es während der Geburt nicht zu schweren Blutungen kommt. Durch den veränderten Hormonhaushalt lässt die Elastizität der Venenwände nach. Zusätzlich können die Bein- und Beckenvenen durch den Druck im Bauchraum gestaut werden. Diese veränderten Fließeigenschaften kombiniert mit Bewegungsmangel (z.B. bei Reisen) und Flüssigkeitsmangel können zu Thromben führen, die neben einer tiefen Beinvenenthrombose auch Schlaganfälle oder Herzinfarkte verursachen können.

Muskelkrämpfe und Mutterbänder

Ebenso kann sich durch starkes Schwitzen und dem damit verbunden Elektrolytverlust die Krampfneigung erhöhen. Muskelkrämpfe und ein Ziehen der Mutterbänder kennen viele Schwangere, der Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft steigt allgemein. Grundsätzlich ist eine Magnesiumeinnahme bis zur 36. Schwangerschaftswoche ratsam, sofern der betreuende Arzt keine andere Empfehlung gibt. Danach sollte grundsätzlich auf Magnesium verzichtet werden, um die Wehentätigkeit nicht zu beeinflussen. Für Beschwerden wie Unterleibsschmerzen, Dehnungsschmerzen der Mutterbänder, Ziehen oder Rückenschmerzen bietet sich die Anwendung von Magnesiumöl an. Dieses wird gezielt an den betroffenen Körperregionen einmassiert.

Unser Tipp:
Achten Sie bei Magnesiumpräparaten auf eine gute Bioverfügbarkeit. So sind Magnesiumcitrat und Magnesiumglycinat organische Magnesiumverbindungen, die vom Organismus besonders gut aufgenommen werden können. Präparate in Kapselform sind praktisch für unterwegs. Pulver zum Einrühren in Wasser führen dem Körper Magnesium zu und erhöhen die Trinkmenge. Wählen Sie Produkte, die frei sind von Zucker, Süßstoffen, künstlichen Aromen, Konservierungs- und Farbstoffen.

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2. Wasseranwendungen für eine gute Zirkulation

In den letzten Schwangerschaftswochen können verstärkt Wasseransammlungen in den Beinen auftreten. Wärme verstärkt die Beschwerden.

Linderung bei schweren Beinen bringen moderate Bewegung, möglichst in den kühleren Morgen- oder Abendstunden und das Hochlegen der Beine, um die Blutzirkulation anzuregen und den venösen Rückfluss zu unterstützen. Kühlend wirkt ein Fuß- oder Armbad. Tauchen Sie dazu die Füße oder Hände in kühles, nicht zu kaltes, Wasser. Kühle Güsse über die Unterschenkel unterstützen die Venen bei ihrer schweren Arbeit, das Blut zum Herzen zurück zu transportieren und können vor Krampfadern schützen. Auch das Kneippsche Wassertreten, das Taulaufen oder kalte Kniegüsse wirken zirkulationsanregend. Wechseln Sie die Anwendungsformen und achten Sie auf Ihr individuelles Wohlbefinden.

Unser Tipp:
Tun Sie sich etwas Gutes und kombinieren Sie ein kühlendes Fußbad mit zusätzlichen Wirkstoffen. So unterstützen basisches Natron die Entsäuerung, das Magnesiumchlorid Vitalbad den Magnesiumhaushalt und ein Epsom Relaxbad mit seinem zarten Lavendel-Duft die Entspannung.

3. Pflegen Sie sich schön!

Hautpflege

Die Haut muss sich während der Schwangerschaft extrem dehnen. Die veränderte Hormonlage und die intensive Beanspruchung können zu den sogenannten Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen führen. Für ein starkes und elastisches Gewebe in der Schwangerschaft können Sie Folgendes tun.

Massagen halten das Gewebe elastisch und bereiten es auf die Dehnung vor. Das klassische Trockenbürsten fördert die Durchblutung, was auch bei den oben bereits erwähnten Venenproblemen hilfreich sein kann. Sie benötigen dafür eine Bürste mit Naturfasern oder einen Massage- oder Luffa-Handschuh. Beginnen Sie mit der Massage am rechten Bein. Führen Sie die Bürste von der Fußsohle am Bein nach oben, zuerst außen, dann an der Innenseite des Beines. Wechseln Sie dann zum anderen Bein, bevor Sie sich den Armen zuwenden. Auch bei den Armen gilt: von der Hand zur Schulter arbeiten. Am Rücken und am Bauch führen Sie zarte, kreisende Bürstenbewegungen aus.

Auch eine Ölmassage mit einem guten, naturreinen Öl pflegt die Haut und kann Schwangerschaftstreifen vorbeugen oder später noch lindern.

Unser Tipp:
Kokosöl 100% pur und natürlich oder ein spezielles Narbenpflegeöl sind ausgezeichnete Begleiter durch die Schwangerschaft. Achten Sie auf natürliche Produkte ohne Konservierungsstoffe, Paraffin oder andere chemische Zusätze. Das Kokosöl wird durch natürliche ätherische Öle, die Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack auswählen können, zu Ihrem ganz individuellen Wellness-Massageöl.

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Keine Angst vor Achselgeruch!

Gerade in der Schwangerschaft möchte man auf alle vermeidbaren Belastungen verzichten. Suchen Sie eine Alternative zu aluminiumhaltigen Deodorants, die auch ohne chemische Zusatzstoffe sicher vor Körpergeruch schützt? Es gibt Deocremes, die auf Basis natürlicher Inhaltsstoffe wie Natron und Teebaumöl, Shea Butter und Weizenkeimöl die sensible Haut pflegen und sicher vor Körpergeruch schützen.

Unser Tipp:
Die natürliche Deocreme Natural ohne Aluminium bietet einen zuverlässigen Schutz auf Basis rein natürlicher Inhaltsstoffe. Geruchsbildung wird zuverlässig verhindert ohne die Poren zu verkleben. Die Haut kann atmen und fühlt sich gepflegt und geschmeidig an. Für ein frisches Haut- und Körpergefühl.

4. Jedes Kind ein Zahn? – Das muss wirklich nicht sein.

Bekannt ist, dass während der Schwangerschaft das Risiko für Zahnfleischerkrankungen steigt. Deshalb sollte man während der Schwangerschaft auf sorgfältige Mundhygiene achten und regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung gehen. Auch zu Hause kann man Zähne und Zahnfleisch mit wenig Aufwand pflegen. Mit der regelmäßigen Einnahme von probiotischen Kau- oder Lutschtabletten lässt sich die Mundflora günstig beeinflussen. So haben gefährliche Keime wie der Streptococcus mutans weniger Verbreitungsmöglichkeiten. Dieser steht im Verdacht, Karies zu verursachen.

Unser Tipp:
Nachweislich haben die Bakterienstämme Lactobacillus reuteri und Lactobacillus salivarius einen schützenden Effekt für schöne Zähne, gesundes Zahnfleisch und frischen Atem. Beide Stämme sind enthalten in den Dental Repair Probiotischen Lutschtabletten zur Zahn- und Mundpflege.

Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf von der Universität Würzburg machte auf dem  diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) deutlich: “dass die regelmäßige Nutzung probiotischer Lutschtabletten auch die Wundheilung im Mund fördern könne.” Sollte es also zu einer Reizung oder Entzündung des Zahnfleischs gekommen sein, kann eine desinfizierende, wundheilungsfördernde Mischung ätherischer Öle die Schmerzen lindern und den Heilungsprozess fördern.

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Unser Tipp:
Das Mund-Gesund Fluid Repair & Protect beruhigt, pflegt und stärkt das Zahnfleisch mit ausgewählten Inhaltsstoffen. Ätherische Öle wie Teebaumöl, Melissenöl, Lavendelöl, Rosenöl, Palmarosa Öl, Eukalyptusöl wirken wundheilungsfördernd, antientzündlich und keimmindernd.

5. Stress vermeiden

Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit. Gehen Sie es langsam an. Ihr Körper lässt etwas ganz Wundervolles entstehen, dafür benötigt er all seine Kraft. Auch wenn es noch viel zu erledigen und zu regeln gibt, gehen Sie Schritt für Schritt vor. Jeglicher Stress und Unruhe übertragen sich auf das ungeborene Kind.

Brauchen Sie ein wenig Unterstützung, um zu entspannen?

Unser Tipp:
Nutzen Sie die Kraft der Natur! Naturreine ätherische Öle in einem ansprechenden Diffuser vernebelt schaffen ein entspannendes Wohlfühlklima mit harmonischer Atmosphäre. Komponieren Sie sich Ihre ganz individuelle Duftmischung.

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Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Schwangerschaft und eine entspannte Zeit danach.

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